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Quecksilber-Belastung
Die Menge des Quecksilbers, freigesetzt aus erhärteten Amalgamfüllungen, ist als sehr gering einzuschätzen und liegt in der Größenordnung der normalen
Schwankungsbreite der Quecksilber-Aufnahme mit der Nahrung. Diese beträgt in den alten Bundesländern im Durchschnitt zwischen 13 und 37 pg pro Kopf und pro Tag. Im Einzelfall setzen jedoch hochgradig korrodierte Füllungen oder Füllungen aus bestimmten Amalgamen früherer Jahre höhere Quecksilbermengen frei.
Eine Untersuchung an 51 Verstorbenen ergab, dass die Quecksilber-Konzentrationen im Gehirn von Personen mit Amalgamfüllungen etwa doppelt so hoch lagen wie bei Personen ohne Amalgam (Schiele 1984). Für das Gehirn fand sich auch eine Abhängigkeit der Quecksilber-Konzentration vom Lebensalter. Demnach muss die Quecksilber-Belastung aus Amalgam-Füllungen eventuell doch höher als die Belastung allein aus der täglichen Nahrung bewertet werden. Allerdings liegt die Konzentration mit einem großen Sicherheitsfaktor unterhalb wahrscheinlich kritischer Werte ...
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Fachbeitrag zum Thema Quecksilber-Belastung |
210 K |
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