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Drogenscreening
Missbrauch von Alkohol, Drogen und bestimmten Medikamenten sowie die daraus resultierenden Suchterkrankungen gehören zu den großen Problemen unserer Gesellschaft. Immer mehr junge Menschen haben inzwischen Erfahrungen mit illegalen Drogen.
In Deutschland haben in der Altersgruppe der 12- bis 15jährigen mittlerweile 26 Prozent Erfahrungen mit Haschisch (Cannabis); 1993 waren es 16 Prozent. Ende 2000 zählten in Deutschland zu den „Dauerkiffern“ 1,2 Millionen Männer und 450.000 Frauen.
Auffällig ist hierbei der enge Zusammenhang zwischen Drogenerfahrungen sowie dem Konsum von Alkohol und Tabak. Unter Rauchern und Alkoholikern gibt es „vergleichsweise“ viele Suchterfahrene und Drogenkonsumenten. Der Übergang zur Abhängigkeit ist oft fließend und für den Einzelnen nicht erkennbar.
Wegen der hohen Zahl von Betroffenen aber auch der Verkehrsunfälle und Straftaten, die auf diese Stoffe zurückzuführen sind, stellt sich die Frage nach verbesserten Möglichkeiten der Früherkennung: Wird ihr zerstörerischer Einfluss frühzeitig erkannt, ist die Chance für den Betroffenen größer, den gesundheitlichen und sozialen Folgen des Missbrauchs erfolgreich entgegenzuwirken ...
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Fachbeitrag zum Thema Drogenscreening |
72 K |
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