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Hautkrebs – eine nicht zu unterschätzende Gefahr

Die Haut, das größte Organ des Menschen, findet in den letzten Jahren immer mehr Beachtung. So stellt z.B. der Hautkrebs die häufigste bösartige Erkrankung unserer Bevölkerung dar.

Daher bieten die Krankenkassen seit einigen Jahren auch Hautkrebs-Screenings als Vorsorgeleistung an. Trotz ihrer immensen Bedeutung wird diese schmerzfreie Untersuchung erst von einem Teil der Bevölkerung regelmäßig wahrgenommen.

Grundsätzlich unterscheidet man den sog. hellen (weißen) vom schwarzen Hautkrebs. Letzterer ist deutlich bedrohlicher für den Patienten, da er frühzeitig zur Entwicklung von Metastasen (Tochtergeschwülsten) neigt. Wird er aber früh genug erkannt, ist er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit heilbar. Aufklärung und Vorsorge tragen zum frühen Erkennen bei.

Beim Hautkrebs-Screening wird der gesamte Körper einschließlich des behaarten Kopfes sowie der Körperfalten auf auffällige oder krankhafte Veränderungen kontrolliert. Dieses kann mit dem bloßen Auge, mit Hilfe einer Lupe oder – im Idealfall – mit einem sog. Auflichtmikroskop geschehen. Mit dessen Hilfe kann eine um 50% höhere diagnostische Sicherheit erreicht werden, da auch kleinste Strukturen, die etwas tiefer unter der Haut liegen, sehr gut beurteilt werden können. So können dem Patienten durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln kritischer Veränderungen unter Umständen viele ernsthafte Probleme erspart bleiben.

Eine weitere, aufwändigere Methode der Hautkrebsfrüherkennung liegt in der computerunterstützten Beurteilung des gesamten Hautorgans. Sie stellt die modernste Variante der Hautkrebsfrüherkennung dar. Hierbei werden mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms auffällige Stellen digital dokumentiert und im Vergleich zu tausenden anderer Aufnahmen typisiert Mit diesem Verfahren wird eine besondere Qualität der Gefahrabschätzung sowie eine langfristige Vergleichsmöglichkeit für Folgeuntersuchungen erreicht.

Ein wichtiger Tipp: Es ist ratsam, eine Untersuchung nicht direkt nach einem Sonnen-Urlaub durchführen zu lassen, da Muttermale dann unruhiger wirken können. Optimal ist ein mindestens 4-wöchiger Abstand zur Sonnenbestrahlung.